deen

Lab

Elisabeth Moch

Vernissage 21. Oktober, 18–21 Uhr
22. Oktober – 24. November 2021

Elisabeth Mochs Arbeiten spielen mit der Rolle der Volkskunst als auch der Häuslichkeit innerhalb einer digitalen, vernetzten und hyperkulturellen Welt. Glätte und Chaos, maschinelle Herstellung und Handwerk, Visionäres und Nostalgisches, als auch das Verhältnis des Individuums zur Gemeinschaft materialisieren sich in ihren Arbeiten. Im Umgang mit kunsthandwerklichen Techniken und Genres, wie dem Weben, Schnitzen und einer eigens entwickelten Form der Hinterglasmalerei, erschafft sie skulpturale Bildobjekte, inszeniert Räume und mischt dafür bewusst organische mit anorganischen Materialien. Im LAB zeigt die Künstlerin Bildobjekte, die sie mittels einer Hinterglasmalerei-ähnlichen Technik, wie in einem Monotypie-Verfahren, auf einer Glasplatte aufträgt und abformt.

Hier trifft die technisch-männliche Konnotation des Materials Glasfaser, das industriell für den Schiffs- und Flugzeugbau, die Raumfahrt und Digitalisierung genutzt wird und einen Grundbaustein der modernen Vernetzung darstellt, auf klischeebedingt weiblich konnotierte, an Dekoration und Häuslichkeit erinnernde Symbolik.