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Anna Stüdeli

Biographie

1990 geboren in Bern, aufgewachsen in Solothurn
2011–14 BA, Publizistik/Filmwissenschaft, Universität Zürich
2015 3-wöchiger Aufenthalt an dem Royal College of Arts, London
2016 Austauschsemester an der Valand Akademie, Götebor
2014-18 BA, Medien und Kunst, Zürcher Hochschule der Künste
2018-21 MA, Bildhauerei, Prof. Pia Stadtbäumer / Prof. Sam Durant, Hochschule für bildende Künste Hamburg
   
  Lebt und arbeitet in Berlin.

Preise / Stipendien

2024   Reisestipendium 2024/2025, Neue Kunst in Hamburg e.V.
    Finkenwerder Förderpreis
2023 Artist Residence, Cité internationale des arts, Paris
  Nominees 2023, Hamburger Arbeitsstipendien, nominiert
2022 NEUSTART KULTUR-Stipendium, Stiftung Kunstfonds
2020 DAAD — Leistungsstipendium für besonders engagierte Studierende
2019 Solothurner Kulturförderpreis
  Ausstellungsaustausch, Goldsmiths University/HfbK Hamburg
2018 Unseen Dummy Book Award (mit PRIMAL), Shortlist
  Azeiger Kulturförderpreis
  European Photography Award, Shortlist

Einzelausstellungen

2024 Finkenwerder Förderpreis mit Katalogpublikation, ICAT Hochschule für bildende Künste, Hamburg
  DOG EAT DOG, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
2023 Feast, Warte für Kunst e.V., Kassel
2021 Desert, Viewer, Kunstverein Solothurn, Solothurn

Gruppenausstellungen

2026   Neue Kunst in Hamburg, Kunstverein, Hamburg  
2025   Aperture, PAW Gallery, Karlsruhe  
    The Curatorial Collection – Empowering Women Through Art, Kunsthaus, Hamburg  
    All in, Drewes | Galerie, Hamburg  
2024   same same but different, Galerie Burster, Berlin  
    40. Kantonale Jahresausstellung Solothurner Künstler*innen, Kunstmuseum Solothurn  
    See Take Play, Die Diele, Zürich  
    Séance surréaliste, 8. Salon e.V., Hamburg  
    Shellbreak, PAW Gallery, Karlsruhe  
    BEL ÉTAGE, Berlin Art Week, Markgrafenstrasse 68, Berlin  
    We the Parasites: A Playbook to Complicity Page #2, Alte Fabrik, Rapperswil-Jona, Schweiz  
    Size Matters, Kunstpalast Düsseldorf  
2023 Kantonale Jahresausstellung Solothurn, Kunstmuseum Olten  
  Resort, Magma Maria, Offenbach am Main  
  Ja, wir kopieren!, Kunstmuseum Solothurn, Solothurn  
  Tilt/Shift - Darmstädter Tage der Fotografie, Darmstadt  
2022 Nominees 2023, Arbeitsstipendien Hamburg, Kunsthaus Hamburg  
  Kantonale Jahresausstellung, Kunstmuseum Solothurn  
  Hiscox Kunstpreis, HfbK Galerie, Hamburg  
2021 Graduate Show HfbK Hamburg  
  Latte Art, Island, Hamburg  
2020 Corporeality, Galerie Cuadro22, Chur  
  Dressuren der Durchlässigkeit, Jenaer Kunstverein, Jena  
2019 Solothurner Kulturförderpreis, Künstlerhaus S11, Solothurn  
  Shift—Beyond the binary, Frappant e.V. Galerie, Hamburg  
  Lurking, Dynamo, Zürich  
  I saddle my horse, Golden Pudel Club, Hamburg  
  Goldsmith exhibition exchange, Goldsmiths University, London  
2018 The Photographhic, Folkwang Museum, Essen  
2017 European Photography Award, Fondazione Fotografia Modena  

Anna Stüdeli lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit visueller Kultur, Werbebildern und gegenwärtigen Konsumästhetik auseinander. Seit vielen Jahren eignet sie sich Bildwelten aus dem öffentlichen Raum an, fragmentiert sie und überführt sie in neue fotografische, skulpturale und installative Zusammenhänge. Im Zentrum ihres Interesses stehen Oberflächen, Bildträger und die Mechanismen visueller Verführung ebenso wie die Frage, wie Bilder gesellschaftliche Wirklichkeiten prägen.

Während frühere Werkkomplexe insbesondere Werbeplakate als Schnittstellen zwischen Bild und Material, Illusion und Realität untersuchten, erweitert die neue Werkserie „You are my love, my angel“ diese Auseinandersetzung um globale Konsumästhetik der Gegenwart. Ausgangspunkt ist eine Chinareise im Jahr 2025, nach der sich ihr Blick verstärkt auf Bildwelten richtete, die über klassische Werbung hinausgehen und dennoch deutlich von Konsumlogiken geprägt sind. Anna Stüdeli wurde in Hamburg mit dem Finkenwerder Förderpreis der HFBK Hamburg ausgezeichnet, erhielt das Reisestipendium 2024/2025 der Neue Kunst in Hamburg e.V., war im Kunstverein in Hamburg im Rahmen der Ausstellung der aktuellen Reisestipendiat*innen zu sehen und war 2023 für die Hamburger Arbeitsstipendien nominiert.

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