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Lukas Glinkowski

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Ausstellungsansichten

Biographie

*1984 Kulm an der Weichsel, Polen
2007–2014 Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler Prof. Katharina Grosse
   
  Lebt und arbeitet in Berlin

Preise / Stipendien

2019 Villa Aurora, Los Angeles
2015 Hans-Purrmann-Preis (Förderpreis)

Einzelausstellungen

2022 MAYBE I AM BARKING UP THE WRONG TREE – BUT WE'LL SEE!, Galerie Judith Andreae, Bonn (Upcoming)
2021 MAYBE I AM BARKING UP THE WRONG TREE – BUT WE'LL SEE!, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg (Ausstellungskatalog)
  Shotgun Wedding (Duo), Kanya Kage, Berlin
2019 Förderpreis, Berlin Hyp Bank
2018 Single Party, Kanyakage, Berlin
  Kleiner Raum Für Aktuelles Nichts, Berlin
  Sweaty Fingers, Städtische Galerie Speyer
2017 I Like Disco & Disco Likes Me, Bruch & Dallas, Köln

Gruppenausstellungen

2022 Kunstmuseum Bonn (Upcoming)
2021 Chronicles 3, Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin / Galerie Droste, Berlin
  3 Jahre Kanya & Kage Groupshow, Berlin
  Over The Borderline, Galerie Fran Reus, Palma De Mallorca
  Sommer.Frische.Kunst, Bad Gastein, Österreich
  Portal#2, Luigi Solito Gallery, Neapel, Italien
2020 Studio Berlin, Kooperation Zwischen Boros Collection Und Berghain
  Kunstlotterie Der Uno Flüchtlingshilfe Heart - 100 Artists. 1 Mission., Kunstmuseum Bonn / Kunsthalle Hamburg / Berlinische Galerie
  Umformung, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
  Tomorrow Might Be Grey But It´s The Most Honest Colour I Know., Künstlerhaus- Sootbörn, Hamburg
  Echt & Falsch, Skulpturen Triennale Bingen 2020
  Grand Opening, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
  Jetzt! - Junge Malerei In Deutschland, Deichtorhallen Hamburg
2019 Interintimes_ Autoportrait, Lachenmann, Salon Hansa, Frankfurt
  Jetzt! - Junge Malerei In Deutschland, Kunstmuseum Bonn / Museum Wiesbaden / Kunstsammlungen Chemnitz, Museum Gunzenhauser
  Bau Kunst!, Galerie Borchardt, Hamburg
  `Il Est Temps De S‘Enivrer`- Junge Berliner Kunst, Bamhaus Luxemburg
  Kommunizierende Röhren 1, Salon Rene Holm, Berlin
  Schickeria Sieben, Lage Egal, Berlin
  Not So A White Cube, Lage Egal, Berlin
  All Out, Kwadrat, Berlin
2018 The Missing Room, Lage Egal Berlin
  Ufer Open, Uferhallen, Berlin
  Demi-Gros, Les Valseuses, Berlin
  Ansbach Contemporary 2018 - Biennale Für Zeitgenössische Kunst, Ansbach
  That‘S All Right Mama, Xxy, Berlin
  Not In The Mood To Save The World, Codex, Berlin
  Too Early, Bar Babette, Berlin
  Jeune Création, Palais Des Études De L‘École De Beaux Arts, Paris, France
  All´idea Di Quel Metallo, Verband Deutscher Bürgschaftsbanken, Berlin
  Arte Noah, Kunsthalle Feldbach, Austria
  Stolen Images, Meinblau Berlin
  Ein Turm Von Unmöglichkeiten - Salon Hansa, St. Agnes - König Gallery , Berlin
  Hodgepodge, Berlin Con Mucho Arte, Berlin
  Auftakt, Berlin Weekly, Berlin

Texte

Pump up the color

Analog zum Sampling in der Musik stellt der Künstler in seinen Arbeiten ein visuelles Mash-up zusammen. Bruch- und Versatzstücke werden zu einem neuen Ganzen, dessen Sinn sich Betrachter selbst konfigurieren: Kunsthistorische Zitate und zeitgenössische Verweise sind ästhetische oder konzeptionelle Fingerzeige ohne Zeigefinger. Es geht in seiner Malerei nicht um das stimmige, kohärente Sinnangebot, sondern um den individuellen Zugang, bei dem sich die Perspektive des Künstlers und der Betrachtenden nicht decken müssen. Dieser durchaus postmoderne Ansatz schafft Raum für ein Spiel mit Seh- und Denkgewohnheiten, welches Zufall, Chaos und Pluralität zeitgleich zulässt oder sogar Inkommensurables zusammenbringt. L. G. entführt uns in eine Bilderwelt, die seinen alltäglichen Beobachtungen und Erfahrungen, vielleicht manchmal auch Träumen oder Verklärung entspringt: urbane Räume, Filme, Tracklists, Comics, Videospiele, Pop- und Clubkultur. In den letzten Jahren verabschiedet er sich zunehmend von der Leinwand; Fliesen, Photo- und Raufasertapeten, Spiegelfliesen und -folien, Holz oder Glas werden zum Träger seiner Malerei. Und, weil ihn besonders die Subkultur interessiert, sind die nachempfundenen Orte häufig so morbide wie trashig und seine Konstruktionen aus herkömmlicher Industrieware. Die Beschaffenheit der selbstgebauten Objekte bedingt somit ein „Raum-Greifen“ seiner Malerei, die sich ohnehin nicht auf die Hängung an der Wand beschränkt – mitunter werden sogar die Ausstellungsbesucher zum (Mit-)Malen eingeladen. Vielleicht, um uns zu zeigen, dass seine Welt eigentlich eine ist, die wir mit unseren Augen aus seiner Sicht neu entdecken. Erklären will er sie uns nicht, aber wie so häufig im Leben sind gut gestellte Fragen erhellender als präzise Antworten. 

Peter Ungeheuer

Publikationen

Lukas Glinkowski | Maybe I Am Barking Up The Wrong Tree – But We'll See!
Werkmonographie
2021, 232 Seiten
Verlag Hatje Cantz

38 EUR
über die Galerie erhältlich