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Lev Khesin

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Biographie

*1981 Pensa, Russland
1996–1999 Kunstpädagogische Fachhochschule Savitski Pensa
2002–2008 Universität der Künste Berlin, Meisterschüler Prof. Frank Badur
2005 Carnegie Mellon University Pittsburgh, PA, USA
2009 Arbeitsaufenthalt in Studio Kura, Fukuoka, Japan
Lebt und arbeitet in Berlin

Preise / Stipendien

2005 NICA Stipendium an der Carnegie Mellon University, Pittsburgh, PA, USA
2008 Projektförderung von Stella Art Fundation, Moskau
2009 Artist in Residence in Studio Kura, Fukuoka, Japan
2010 Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis 2010
2017 Artist in Residence Programm in Tulum, Mexiko
2022 Artist-in-Residence Mark Rothko Art Centre, Daugavpils, Latvia

Einzelausstellungen

2021 Genesis, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg (Upcoming)
2020 Die Welt Als Hologram, Galerie Smudajescheck, München
2019 Luce E Materia, Galerie Artea, Mailand
Inner Forest, Westend Artspace, Melbourne
2018 In Focus // Out Of Focus, Galerie Smudajescheck, München
Morphologie, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
2017 Apeiron, Smudajescheck Galerie, Munich
2016 Neon Black, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
2014 Dark Matter, Galerie Läkemäker, Berlin
Permutation, Galerie Smudajescheck, Ulm
Aquacone - Liquid Boundaries, Till Richter Museum, Buggenhagen
2013 Klärt Sich Das Wasser, Werden Fische Sichtbar, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
Klärt Sich Das Wasser, Werden Fische Sichtbar, Kunstverein Bamberg, Bamberg
Aquacone / Liquid Boundaries, Till Richter Museum, Schloss Buggenhagen
Stoffwechsel, Galerie Im Rathaus Tempelhof, Berlin
2012 Holy Hologram, Läkemäker Johannes Zielke, Berlin
Oxymora, Galerie Smudajescheck, Ulm
Elastic Pinioning, Java Haus, Hamburg
2011 Chromophobia, Galerie Smudajescheck, Ulm
2010 Onomatopoeia, Läkemäker Johannes Zielke, Berlin

Gruppenausstellungen

2021 Das schönste Bild bei mir zuhause, Museum Ulm
Lichter, Torsten Ruehle und Lev Khesin, Villa Heike, Berlin
Roter Kunstsalon, Museum Villa Rot, Galerie Smudajeschek
Painting Now: Thai Mainhard & Lev Khesin, Sebastian Fath Contemporary, Mannheim
Orbit, Poimena Art Gallery, Launceston (Tasmanien)
2020 Nachts Allein Im Atelier #7, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
Kunst-Stoff Plastik, Hans Erni Museum, Luzern
salondergegenwart, Hamburg
If :: Then Chris Tille + Lev Khesin, Galerie Smudajescheck, München
Grand Opening, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
Materia, Bermel Von Luxburg, Berlin
Mona Foma, Museum Of Old And New Art, Berriedale (Tasmanien)
Arthouse, Tulum (Mexiko)
Image_Object (The Visual And The Physical), Poimena Gallery, Launceston (Tasmanien)
Par Surprise, Galerie Corona Unger, Bremen
2019 Roter Kunstsalon, Museum Villa Rot, Burgrieden
  Nachts Allein Im Atelier #6, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
Sam Griforian, Helmut Zielke, Lev Khesin, Galerie Läkemäker
2018 Vis à Vis, Barlach Halle K, Mit Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
Roter Kunstsalon / Museum Villa Rot, Galerie Smudajescheck, Burgrieden
Künstler Der Galerie, Kunstraum Darß, Born am Darß
2017 Nacht Allein Im Atelier Iv, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
Berlin-Based, Till Richter Museum, Schloss Buggenhagen
2016 Nachts Allein Im Atelier Iii, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
Abstract Worlds - 21St Century International Abstract Art From The Museum Collection, Till Richter Museum, Buggenhagen
2015 Nachts Allein Im Atelier, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
2014 Seen Unseen, Bycr Gallery, Mailand
Art From Germany: Between Man And Nature, Till Richter Museum, Schloss Buggenhagen
2013 Junge Kunst, Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Karlsruhe
Junge Positionen, Mit Evelyn Drewes | Galerie, Offenbach
Duett, Galerie Läkemäker, Berlin
2012 Layers - Gabriele Evertz, Lev Khesin And Julia Steiner, Sonja Roesch, Houston (USA)
Match / Piet Tyutel, Lev Khesin, Nouvelles Images, Den Haag
Retraho, Betahaus, Berlin
Dripping Color Amazement, Oqbo, Berlin
2011 Deux Générations, Deux Visions, Château De Saint-Auvent, Frankreich
Chromofobia, Galerie Smudajescheck, Ulm
Winterausstellung, Galerie Irrgang, Leipzig
2010 Friede Freude Eierkuchen?, Galerie Hans Tepe, Damme
Läkemäker / Johannes Zielke, Berlin

Texte

Vom Werden der Bedeutung

Die Übergänge, die es zwischen den verschiedenen Phasen im Leben eines Künstlers gibt, sind weder glatt noch bedeutungslos, aber kaum wahrnehmbar wie das Altern eines langjährigen Freundes. Man spürt, etwas wird anders, man beobachtet es und versucht in jedem neu geschaffenen Bild, eine Bestätigung für dieses Gefühl zu finden. Es ist die Ahnung, dass etwas Neues beginnt, was im bereits Bekannten nur keimte. Noch ist es aber zu früh, um genau zu sagen, wohin es denn geht. Nicht, weil es sich in zu viele Richtungen bewegt; nein, vielmehr traut man sich nicht, mit einem vorschnellen Wort, den Bildern die erst noch werdende Bedeutung aufzuzwingen. Hier sollte der Kunsttheoretiker innehalten und der einfühlsame Beobachter sprechen. Bei Lev Khesin entdeckt er einiges. Denn seine neuen Bilder unterscheiden sich von seinen früheren, auch wenn diese mit einem Abstand von sechs oder sieben Jahren nicht wirklich alt und selbstverständlich existent sind.

Khesins Technik ist dieselbe geblieben: Mehrere Silikonschichten, unterschiedlich eingefärbt, werden in einem langen Prozess nach und nach übereinander gelegt. Zähe Masse folgt der geduldigen Hand des Künstlers, um sich ihm im nächsten Moment zu widersetzen und ein Eigenleben zu entwickeln. Formgebender Wille des Künstlers geht einher mit seiner Demut angesichts natürlicher Prozesse. Nicht umsonst vergleicht Lev Khesin das Malen mit der Kunst des Bogenschießens und anderen Zen-Ritualen: Beim Auftragen jeder neuen Schicht konzentriert er sich ausschließlich auf diese eine Handlung und macht sie so zu einer Übung in kontrollierter Geistesgegenwart. Das Bild wird zum Beleg für eine vollzogene Meditation. 

Geht es um Erleuchtung? Auf jeden Fall, wenn man den Begriff wörtlich verstehen mag. Das Licht durchdringt das transparente Material: Farbige Schichten scheinen hindurch, flimmern und leuchten. Sie vermischen sich und changieren in ihren vielfältigen Schattierungen je nach Standpunkt des Betrachters und abhängig von der Tageszeit. Ein einziger Lichtstrahl kann eine tiefer liegende Farbe zum Glühen bringen, sie geheimnisvoll schimmern lassen oder diffus zerstreuen. Die Grenzen zwischen den einzelnen Farbfeldern sind nie deutlich wahrzunehmen, denn es sind keine Flächen, sondern Tiefen, aus denen ein Farbton heraufsteigt. 

Erst die zerfransten Ränder, an denen das Wachstum des Bildes ablesbar ist, geben die ganze mehrschichtige Farbigkeit preis. Hier erst erkennt man den großen Aufwand des Künstlers, das Material in eine ihm vorschwebende Form einzuzwängen, ohne die natürliche Energie seines Widerstands zu verlieren. 

Doch nicht die Technik des Ausführens, sondern ein besonderes Wissen um den Sinn, der damit ausgedrückt werden kann, macht ein Bild zu einem Kunstwerk. Es ist genau dieses Wissen, welches die Technik lebendig macht. Und das, was lebt, verändert sich, durchschreitet Phasen, legt Abschnitte zurück, schafft Neues. Aus der Abfolge der verschiedenen Phasen lässt sich die künstlerische Entwicklung ablesen. In der Technik, die sich nicht allein im Handwerklichen erschöpft, steckt vielleicht die Antwort auf die Frage, was denn das Neue ausmacht. 

Wer sich an ältere Arbeiten von Lev Khesin erinnert, weiß noch, wie verblüfft man das erste Mal vor diesen abstrakten Objekten stand und sich darüber wunderte, wie viel man in ihnen sehen konnte. Eine glatte und kühle, ja abweisende Oberfläche hebt ihre künstliche Beschaffenheit geradezu hervor: Das synthetische Material scheint, eingefrorene Momentaufnahmen seiner eigenen Eruptionen darzustellen. Gleichzeitig aber schafft es der Künstler, in diese technische Substanz ein natürliches Element hineinzubringen, so dass man an die organische Herkunft seiner Bilder glauben mag. Sie leben selbstverständlich vor sich hin und oszillieren in einem Spannungsfeld zwischen Abscheu und Begehren. 

Dieses paradoxe Spannungsverhältnis ist auch für spätere Arbeiten Khesins charakteristisch, doch jetzt gewinnen seine Bilder zusätzlich eine neue Dynamik: den Sog in die kontemplative Tiefe, dem sich der Betrachter nicht entziehen kann. Man folgt einer Bewegung durch und hinter die Silikonoberflächen und schwebt vielleicht nur für einen Augenblick in eine reine, erhabene Welt hinein. Ergänzt durch eine hinweisende Dimension, stimmen die großformatigen Gemälde den Betrachter spirituell ein. Sie sind dunkel, aber nie düster, sie schimmern gülden wie altes Altargerät und können, so scheint es, an jedem Andachtsort konfessionsübergreifend ihre geistige Bestimmung entfalten. 

Es ist natürlich das Geheimnis des Malers, wie er es schafft, den Farben und dem Material eine Wendung zu verleihen. Aber er schafft es wieder und bereichert die neuen Bilder mit einer neuen Bewegung, die aus der Tiefe dem Betrachter entgegenwächst. Anders als bei den früheren technisch-organischen Präfigurationen und anders als bei den späteren Kontemplationsikonen, verströmen die neuen Arbeiten nun die rostige Wärme der Erde, des Lehms, des Schlicks. Aber nicht die Ursubstanz an sich manifestiert sich in den Bildern, sondern der Mensch, der hier seine Spur hinterlassen hat. Mehr denn je ist ein Gemälde von Lev Khesin jetzt eine Landschaft, auch wenn es nach wie vor zugleich ein Portrait oder gar ein Heiligenbild sein kann.  

Bei alldem darf man nicht vergessen, dass es die Technik, die Augen und die Hände des Malers sind, die diese neuen Illusionen schaffen. Das Material bleibt Silikon und Farbe. Nur ist in der Werkstatt etwas passiert. Hat der Maler die Stofflichkeit bezwungen? Hat er sie überwunden? Hat er sie zum Leben erweckt? Es muss uns nicht kümmern, dass es nach wie vor abstrakte Bilder sind. Wenn man genau schaut, würde man sich endlos wundern, wie viel Abstraktion zum Beispiel in einer Wasserlilie steckt. 

Irena Akopjan

Das Gewahrwerden des Raumes vor dem Bild als Gewahrwerdung des Raumes im Bild

Ein ewiges Schauen
zum wechselnden Blick
umschließt der Bernstein

das malende Sehen
Ungerührt

das einer gepressten Tiefe
zu den Rändern Rinnende

Ein dunkles Vielfarbglimmen


Im Bestand der Nationalgalerie Berlin befindet sich ein Gemälde von Barnett Newman mit dem Titel "Who is afraid of Red, Yellow and Blue", IV. Dieses Gemälde, in dem es um die Präsenz sowohl des Betrachters als auch der Farbe geht, bietet einen interessanten Vergleich zu den neuen Arbeiten von Lev Khesin. Newmans Gemälde fordert auf, einen Platz, genauer, einen Ort zu finden, von welchem man das Gemälde in seiner umfangenden Wirkung gewahr werden kann. Schon recht bald positioniert sich der Betrachter in der Mitte, vis-a-vis der blauen Fläche, welches nicht umsonst menschliche Dimensionen trägt – und wird sofort vom Rot und Gelb umfangen. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass das Auge nie still steht, sonst würden die Rezeptoren ihre Farbwahrnehmung verlieren. Das Auge wandert hin und her und erfährt jeweils starke Reizungen an den Rändern des blauen Mittelfeldes. Solche stets aufs Neue hervorgerufene Reizungen lassen Nachbilder entstehen, die sich verschieben und so, mittels der drei Dominanten, weitere Valeurs in unterschiedlicher Intensität erzeugen. 

Obgleich also der Betrachter einen Punkt vor dem Gemälde einnimmt, sind es doch die Bewegungen der Augen, welche ihn überhaupt erst die Farbe, den Raum, und damit seinen Inhalt bewusst werden lassen. Durch dieses Bewusstsein selbst, durch die beständigen Reizungen der Rezeptoren, wird der Betrachter schließlich seiner selbst gewahr. 

Von Farbe umfangen 

Lev Khesins Arbeiten scheinen diesem Gemälde konträr gegenüber zu stehen. Während Newman in seinem Gemälde Acryl verwendet, welches er mit einer Malerrolle in verschiedenen Arbeitsgängen auf die Leinwand aufträgt, mischt Lev Khesin Silikon mit Pigmenten, welches mit einem Rakel mal expressiver, mal kontemplativer auf den Bildträger aufgetragen wird. Die Farbe hat verschiedene Reaktionen zur Folge. Bei einigen Arbeiten erscheint sie zunehmend objekthaft, fast skulptural, bei anderen unterläuft die Farbe durch ihre Erscheinungsweise ihre eigene leibliche Präsenz. In diesen Arbeiten, wo Khesin einen fast homogenen Farbauftrag durch unzählige Lasuren von Farbe erreicht, zeigt sich jedoch eine Ähnlichkeit mit Newman: Der Betrachter wird aktiviert, sich im Raum zu bewegen, um diesen selbst zu aktivieren. Diese fortwährende Neupositionierung des Körpers im Raum und dessen gleichzeitiger Ortsverlust haben zur Folge, dass die verschiedenen Farbschichten, die verschiedenen Farbräume, erst als solche wahrgenommen werden können. Tiefere Ebenen wechseln mit höher liegenden Schichten. Das Licht dringt unterschiedlich in diese Farbkörper.

So gibt es Bereiche, in denen die Oberfläche fast opak erscheint, während sie an anderer Stelle durch den veränderten Lichteinfall aufgelöst wird und Farben freisetzt. Ein piktoraler Zustand wird nie erreicht. Ein festes Bild ergibt sich nicht. Schon eine kleine Kopfdrehung reicht aus, um einen neuen Eindruck zu gewinnen. Um Verhältnisse umzukehren. Diese Aktivierung der Farbe durch das Sehen im Raum verstärkt den Eindruck einer entleiblichten Farbe, die teilweise in krassem Gegensatz zu sich selbst als Material steht.  

In dieser steten Ortsuche, welche nie zu dem einen endgültigen Ort führt, liegt jedoch nichts Getriebenes, nichts Ruheloses. Es ist eher eine Bewegung in der eine Ruhe des Sehens möglich wird.

Der Farbraum wird begangen.

Dennis Meier

Interview Aesthetic Magazine

How and when did you find the inspiration to be an artist?

I grew up in an artistic family: both of my parents are icon painters and my sister is an illustrator. My father's mother and my mothers's father were artists too. Most of my parents' friends are artists, and so on. There were tons of art books and magazines around the house. Last but not least, important was my other grandfather's influence, who was a main engineer of the diesel plant in Penza, my city of birth in Russia. I was more into reading about tech stuff rather than Art. As a teenager I dreamed of becoming an aircraft construction engineer. When I think about it now, I see why my current creative process is a mixture of painters traditional approach and engineers technical approach. I use a lot of materials and tools that are rather "industrial". I cannot even remember when the last time I bought something from an artist supply store for my work.

Did your style changed over the years?

I've began to develop the technique of painting with silicone years ago. I was intrigued and fascinated by the number of different approached and possibilities it offers. I continuously test new ideas, but from time to time I also pick up some technical or visual approaches from years ago because I think it's something worth to be developed further. In most cases, it takes me several months or even years to complete one painting (for instance, I just finished a painting started in 2006!), and so I work on several pieces simultaneously. Therefore, it's hard to talk about one particular strait vector along which my work is heading. It's more kind of a spiral rather than a line. Then there are my other projects - a series of drawings from 2006 - 2012 made by an electric drawing machine I constructed from toys and a continuing series of photographs that deals with light refraction and reflection in water. Currently, I'm developing a video installation for technically manipulated LCD screens that deals with the light and its interaction with the solid, mundane matter, much like the photo series and, of course, my transparent silicone paintings.

What is your creative process like?

The investigative trial-and-error process is also important, mixing all possible materials, pigments, tools, and surfaces without knowing in advance what the final result will look like.

Which are the artists that inspired you most?

There are many artists whose work I highly appreciate, like Turner, Klein, Fischli & Weiss to name a few. Yet my inspiration doesn't mainly come frome visual artists, but rather from nature, industry and also music. Right now I'm very much into Miles Davis and his "Bitches Brew" album. Davis once described the recording process: "What we did on Bitches Brew you couldn't ever write down for an orchestra to play. That's why I didn't write it all out, not because I didn't know what I wanted; I knew that what I wanted would come out of a process and not some prerranged shit."
This could be a short description of my attitude, too.

What are you trying to communicate through your art? Is there a special meaning?

I've already mentioned my technique that includes silicone paint and a number of different industrial or self-made tools in different variations. As for the color, for me it's a kind of an alternative language. More than that, it's an opposition to the language as a system of definitions. It's an opposition to the logical mind, which prefers line to color. My goal is to tell "stories" with colors, ligh, and shapes; something that can be read but cannot be verbalized.

Publikationen

Lev Khesin | Morphologie
Hrsg. DISTANZ Verlag
Auflage: 500
2018, 190 Seiten

Über den DISTANZ Verlag erhältlich
ISBN 978-3-95476-262-0

Lev Khesin | Klärt sich das Wasser, werden Fische sichtbar
2013, 29 x 21 cm, 68 Seiten
Auflage: 800

Über die Galerie erhältlich