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Karsten Konrad

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Biographie

*1962 Würzburg
1984–1985 Kunstakademie Mainz
1986–1992 Bildhauerei, Universität der Künste Berlin, Meisterschüler David Evison
1991 Royal College of Art, London
2010–2013 Gastprofessur Bildhauerei, Universität der Künste Berlin
2013–2015 Gastprofessur Malerei, CDK Hangzhou, China
2016 Professur Bildhauerei, Universität der Künste Berlin
   
  Lebt und arbeitet in Berlin

Preise / Stipendien

1993–1994 London-Stipendium des Berliner Senats
2000 Preis der Konrad Adenauer Stiftung
2001 Arbeitsstipendium des Berliner Senats
2003 Katalogförderung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin
2012 1. Preis, 53. Oktobersalon, Belgrad, Serbien

Einzelausstellungen

2019 The Cage, ArtBerlin
2019 submarines & turbotowers, Cultural Center, Belgrad, Serbien
2018 M. et al., IG Metall/Haus am Lützowplatz, Berlin
2017 Duo mit Marlene Duus, Pablo's Birthday, New York, USA
2016 Go Chrome, Larry’s Show, Berlin
2016 Roomservice, SMAC, Berlin
2016 Bol d’or, Galerie Strzelski, Stuttgart
2015 Skulptur am Kamin, Galerie Ochs Private, Berlin
2015 Entrelac, Cafe C/O, Berlin
2014 pik 7x7, Silver Convention, Galerie Diehl, Berlin
2013 aldo's haus, Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf
2012 Elegantly Wasted (Duo), Landskrona Konsthal, Schweden
2011 Gutterpearls, Pablo’s Birthday, New York, USA
2010 Zuspiel, Künstlerhaus Bethanien, Berlin

Gruppenausstellungen

2022 Elb/Hängung #2, Villa am Elbhang, Hamburg
  Form Spiel, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg
2021 Direkte Auktion, Rahmen &Kunst, Berlin
  broken romantik, Kunstforum51, Hamburg
2020 reflections of our time, Museum of Contemporary Art, Belgrad, Serbien
  40 x 30, Lachenmann Art, Konstanz
  so wie wir sind 2.0, Museum Weserburg, Bremen
2019 Vertikalwinkel, Schaufenster, Berlin
  En bloc, Galerie A.G., Schwerin
  Ein Monument für Wolfgang Neuss, HAL, Berlin
  modell-skulptur, b-part, Berlin
  Der Funke Gottes, Diözesanmuseum, Bamberg
  alternative facts, Galerie Laura Mars, Berlin
2018 Bottom up, Kühlhaus, Berlin
  Where have all the flowers gone?, alexander ochs private, Berlin
  I left my dog in the car, Galerie Russi Klenner, Berlin
  Wir wollten…, Codex, Berlin
2017 Wir nennen es Arbeit, Opere Scelte, Turin, Italien
  1000 Sterne, Galerie Mikael Andersen, Kopenhagen, Dänemark
  No image, Arndt Art Agency, Berlin
2016 Struktion, Kühlhaus, Berlin
  Miniatures, Galerie Nicole Gnesa, München
  Die Geschichte hat einen Fehler…, Kunstverein Gütersloh
2015 Radikal Modern, Berlinische Galerie
  Wo ist hier, Kunstverein Reutlingen
  MucheKonradRöchelmeyer, Kunsthaus Essen
2014 Bielefeld Contemporary, Kunstverein Bielefeld
  Sammlung Florian Peters-Messer, Kunsthaus Potsdam
  Stahlskulptur in Deutschland, Kunstverein Wilhelmshöhe
2013 Abstract Possibilities, Galerie Roger Björkholmen, Stockholm, Schweden
  Nur hier, Sammlung des Bundes, Bundeskunsthalle Bonn
2012 53. Oktobersalon, Belgrad, Serbien
  Robert Jacobsen, Up to date, Kunstmuseum Esbjerg, Dänemark
  Caleidoscope, Patrick Heide Gallery, London, UK

Karsten Konrad studierte in den späten 1980er Jahren an der Hochschule der Künste in Berlin und am Royal College of Art in London bei dem englischen Bildhauer David Evison und der jugoslawischen Performance-Künstlerin Marina Abramović. Seine wiederkehrenden Themen sind "Identität und Erinnerung", "Material und Geschichte", "Strukturalismus und Linguistik" sowie "Urbanität und Urbanismus".

Seit mehr als 20 Jahren werden seine Arbeiten in Museen und Institutionen in ganz Europa, Nordamerika und Asien ausgestellt. So wurde er beispielsweise im Herbst 2012 mit dem Großen Preis des 53. Belgrader Oktobersalons für seine ortsspezifische Intervention im Geozavod / Belgrader Genossenschaftsgebäude (1907) ausgezeichnet.

Zwischen 2010 und 2013 war er Professor an der Universität der Künste Berlin und der China Academy of Art Hangzhou.

Die Bildhauerei ist für Konrad ein treffsicheres Analyseinstrument, um unsere Wirklichkeit zu untersuchen und zu überprüfen. Archäologisch gräbt er die verschütteten Hoffnungen und modernistischen Utopien aus, die in ausrangierte Gebrauchsgegenstände, Möbel, Maschinen und Architekturen eingeschrieben sind. In einer Art modernistischem 'House Clearing' untersucht er eine Zukunft, die war - sowohl die Kunstgeschichte (z.B. Smith, Caro, Stella) als auch die gesellschaftlichen Träume, die sich in den Gegenständen des täglichen Gebrauchs verbergen - auf ihre Gegenwartstauglichkeit und verlegt sie so in unsere eigene Gegenwart.