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Enikő Márton

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Biographie

*1980 Fehérgyarmat, Ungarn
1999–2004 University of Pécs, Ungarn
2002–2006 Akademie der Bildenden Künste München
2009–2012 University of Pécs, Ungarn
2012 University of Lapland, Rovaniemi, Finnland
2015 Doktor der freien Künste
   
  Lebt und arbeitet in Berlin

Preise / Stipendien

2009–2012 Promotionsstipendium, PTE MK DI, Pécs
2012 Erasmus Stipendium, University of Lapland
2004 Hungarian State Stipendium, Pécs
2002–2003 Socrates-Erasmus Stipendium: Akademie der Bildenden Künste München

Einzelausstellungen

2021 Lab, Evelyn Drewes | Galerie, Hamburg (Upcoming)
  INSIGHT-the window, ZÖNOTEKA/shop window, Berlin
2020 Herein ins Offene, Gallery Weisser Elefant, Berlin
2019 Himmel über .../Zwischenräume, Aperto Raum, Berlin
2018 CHB/Collegium Hungaricum Berlin, Studio Residency, Berlin
2016 Space to be, Gallery Weisser Elefant, Berlin

Gruppenausstellungen

2020 ALLES III, Studio im HOCHHAUS, Berlin  
2019 Analogous Dimensions Marion Fink & Enikö Márton, in partnership with A:D: curatorial and C24 Gallery, New York, USA  
  Space Perceptions Hybridart Space, Budapest, Hungary  
  Alles Studio im Hochhaus, Berlin  
2018 SHIFT ZÖNOTEKA, Berlin  
  Ankommen/Arriving Schloss Biesdorf, Berlin  
  Mester és tanítványai/master and students Center of Culture, Debrecen, Hungary  
  Alles Lichtenberg Studios, Berlin  
  Passages CHB/Collegium Hungaricum Berlin, Studio Residency and Exhibition, Berlin  
2017 Open studios- Hobrecht 54, Berlin,Germany  
  Sélection of the Works of the Doctoral School B32 Galerie, Budapest  
  SZÌNERÖ/ power of color Workshop and exhibition, Zsolnay Art Quartier, M21 Gallery, Pécs, Hungary  
  Színdaráló Miszla art camp, Miszla,Hungary  
2016 Ateliers Galerie M, Berlin  
2015 Out There – Travelling Without Moving /Art Moments, Budapest  
  SYMMETRIE OASE povvera Projekspace, Berlin  
  Az intimitástól a közszféráig Művészet Malom, Szentendre  
  Papíron II. /On paper II. Deák Erika Gallery, Budapest  
  Ateliers Galerie M, Berlin  
  Budapest-Balaton Macar Kültür Merkezi, Istanbul  
2014 Flux-Kamara kiállítás Flux Gallery, Budapest  
  UMRAUM:KURATORIUM Project Zone, Art Market, Budapest  
  UMRAUM:KURATORIUM Gallery Wedding, Berlin  
  Light Dimensions -fotogram selection, Flux Gallery, Budapest  
  Abstract variations Trapéz Gallery, Budapest  
  Cleaning House MaMü Gallery, Budapest  
2013 Ateliers Galerie M, Berlin  
  Collection of the Doctor School of Pécs Gallery M21, Pécs  
2012 art market with Gallery Pleureka, Budapest  
  DLA Gallery of Pécs  
  Ateliers Galerie M, Berlin  
  art camp Gyermely Gallery IX, Budapest  
  Loop Virág Judit Galéria, Budapest  
  relations University of Lapland, Rovaniemi (FIN)  
  February 29th 2008/12 Kunsthalle, Hannover  

Texte

Die Windrose

Die in Ungarn geborene Künstlerin Enikő Márton scheint durch Farblehren definierten Spektren überwinden zu wollen. Jeder Normierung stellt sie eine phantastische Welt von Beugungen und Brechungen entgegen. Doch sind es keine Farb-Explosionen, die dabei entstehen, sondern genau kalkulierte und räumlich strukturierte, zwischen Harmonie und Dissonanz gespannte Projektionen der eignen inneren Ahnungen und Hoffnungen, niemals zu trennen von der Erfahrung des ganz Unmittelbaren.

Es geht ihr um die Darstellung von Gefühlen, die sich ihr selbst im Prozess des Malens direkt als offen und wandelbar darstellen. Sie erkennt im eigenen Bild widerstreitende Momente, die erst bewusst werden, weil sie sich selbst offenbaren. Das reicht bis zu dem Empfinden, dass die Arbeiten im Entstehen ein Interesse bekunden, sich ihr zu erklären.

Solche Bilder, in denen wir eigene Konflikte erkennen und – von daher – sogar lösen können, lässt sie wie ein Raum erscheinen, in dem man sich trifft und findet. Diese vielleicht kühn erscheinende Herleitung wird verständlicher im warmherzigen Umgang der Künstlerin, denn diese spricht nicht nur davon, dass man heute mehr als je Heimat braucht und sucht, sondern scheint auch immer in ihrer Umgebung eine besondere Atmosphäre der Geborgenheit zu schaffen, mit sich selbst als Windrose, die Farben zu Düften faltet.

Ralf Bartholomäus