ViktorLammLamm
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Gruppenausstellung

"Viktor"

(Viktor sammelt Phlox quer über den Sylter Deich, einen Zweig für ein Geburtstagsjahrfünft)

 

Michael BAUCH: A - Heiner BINDING: B - Michel CARMANTRAND: C -Mateo COHEN: D - Gregor CÜRTEN: E - Ruprecht DREHER: F - Isabelle DYCKERHOFF: G - Ingrid FLOSS: H - Laurence GRAVE: I - Manfred HOLTFRERICH: J - Susanne JUNG: K - Dittmar KRÜGER: L - Javis LAUVA: M - Bärbel MESSMANN: N - Paola A. NEUMANN: O - Jürgen PAAS: P - Wolfgang SCHRÖDER: Q - Rolf ROSE: R - Stefan SCHRÖTER: S - Elisabeth SONNECK: T - Regine SPANGENTHAL: U - Rainer SPLITT: V - Angela STAUBER: W – Michael BAUSE: X - James GECCELLI: Y - Uli ZWERENZ: Z

8. November - 20. Dezember
Vernissage am 8. November um 19.00 Uhr

Hamburg

Schrift, Text, Wörter, Buchstaben sind in der Kunst der Malerei keine Unbekannten. Von den Schriftbändern auf mittelalterlichen Altartafeln bis zu den Wortfragmenten in kubistischen Bildkompositionen, von den Schmuckinitialen romanischer Buchmalerei bis zur Collagenkunst Kurt Schwitters’, um nur einige wenige Fundstellen in der Geschichte der Kunst zu nennen, reicht die Spannweite, in der sich die Künstler mit den Materialien der Schrift und der Typographie auseinandersetzten. Moderne Klassiker wie Jasper Johns oder Cy Twombly führen bis in unsere Tage diese Linie fort.

Grund genug für die Maler und Kuratoren dieser Ausstellung, Michel Carmantrand und Wolfgang Schröder, ihre Kolleginnen und Kollegen um Auskunft zu bitten, wie sie es mit diesem sperrigen Material in ihrer eigenen Kunst halten. Und, zugespitzt auf das kleinste Element, die Letter, die Frage zu stellen: Wie malt man, wie malt Ihr einen Buchstaben? Kann denn überhaupt bei all den Zwängen und Einschränkungen durch die Vorgaben der Form die freie künstlerische Auseinandersetzung mit dem einzelnen Buchstaben dennoch eine lohnende Herausforderung sein?

Eingeladen wurden, der Anzahl der Buchstaben unseres Alphabets entsprechend, 26 Künstlerinnen und Künstler aus München, Köln, Berlin und Hamburg. Nach der ersten Station in Berlin zeigt nun die Hamburger Galerie Evelyn Drewes die Ergebnisse: Das Alphabet, gesehen durch sechsundzwanzig unterschiedlichste künstlerische Temperamente, ein veritables ABC der Malerei.