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Robert Sturmhoevel

"fleet'n [play] yard"

22. März - 25. April 2013
Vernissage am 22. März um 18.00 Uhr

Hamburg

Harlekins, Modellflugzeuge, Zinnsoldaten – Versatzstücke kindlicher Bildwelten treffen in Robert Sturmhoevels Gemälden auf Abgründiges. In seinen großformatigen Aquarellen und Leinwänden verdichtet der junge Berliner Maler Erinnertes und Erlebtes, Erfundenes und Erträumtes zu komplexen Erzählungen, die in ihrer Doppeldeutigkeit an ironische Landschaftsidyllen der Romantik erinnern.

Robert Sturmhoevel komponiert seine Bilder auf Grundlage eines Repertoires an Elementen, die er in einem klar umrissenen Arbeitsablauf entwirft, ausformuliert und – ein Begriff, den der Künstler oft verwendet, wenn er über seine Arbeiten spricht – „missbraucht“. Am Anfang dieses Prozesses stehen kleinformatige Zeichnungen, Skizzen, in denen das Vokabular der Erählungen festgelegt wird, die in den Aquarellstudien und schließlich in den Leinwandarbeiten ausformuliert und fixiert werden.

Die aktuelle Serie von 50 kleinformatigen Leinwänden, die unter dem Titel „Zielscheiben“ einen Großteil der Ausstellungsreihe in London, Berlin und Hamburg einnehmen wird, nimmt in diesem Ablauf eine Sonderstellung ein. Anders als in den Großformaten stehen hier einzelne Elemente im Fokus: Luftballons, Wasserpistolen, Tapetenmuster, Farbschlieren

(Textauszug: Kim Andre Schulz)