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Franziska Reinbothe

precisely repaired

Flying Opening 19. März, 16-21 Uhr
20. März - 21. April 2021

Franziska Reinbothe bleibt dicht am herkömmlichen "Tafelbild" und bricht - im Wortsinn - gleichzeitig mit diesem stark. Ihre Arbeiten werfen die Frage danach auf, was ein Bild ist. So interessiert Sie sich in der Malerei für die Rückseite eines Bildes und seine Ränder. Um diese sichtbar zu machen, staucht sie Leinwände zusammen, legt Keilrahmen frei oder verzichtet ganz auf sie. Sie dehnt, faltet, zerbricht, durchschneidet oder vernäht ihre Bilder nach Beendigung des Malprozesses. Die Umformung ist vollbracht und die Arbeit vollendet.

Mit dem Titel precisly repaired spielt die Künstlerin augenzwinkernd auf ihre Bearbeitung der Materialien hin. Für sie sind die Arbeiten aus ihren ursprünglich starren, rechtwinkligen, flachen Erscheinungen befreit. Die Leinwände sind nicht, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte, wild zusammengehämmert, sondern präzise repariert. Reinbothe konfrontiert Chaos mit Präzision und Zerstörung mit Reparatur.