Erkmen 2014Salon
Previous Next

Klasse Ayşe Erkmen
Kunstakademie Münster

"Diamonds and Pearls"

4. Juli. - 15. August
Vernissage am 3. Juli um 19.00 Uhr
Hamburg

mit: Melanie Bisping, Stephanie Gudra, Jiwon Han, Jonas Hohnke, Anselm Kotschi, Jaroslaw Kudla, Sun-Hwa Lee, Esther Mittermeier, Yoora Park, Nadia Pereira Benavente, David Rauer, Stephanie Regenbrecht, Kachina Schanz, Alexandra Searle, Denis Shankey-Smith, Ji Young Son, Jihun Song, Anne Staab, Dino Steinhof, Samuel Treindl, Birgit Wichern, Sophie Wilberg-Laursen

Diamonds and Pearls

Nach dem Song- und Albumtitel von Prince, erschienen am 1. Oktober 1991 bei dem Label Warner Bros. Records / Paisley Park Records, ist die Gruppenausstellung mit „Diamonds and Pearls“ benannt. Zu sehen sind einzelne Titel junger Künstlerinnen und Künstler, ein Album, eine Schmuckkiste. Die Bildhauerklasse von Ayşe Erkmen aus Münster ist zu Gast in den Ausstellungsräumen von Evelyn Drewes. Das erste Mal werden in der Galerie, die sich sonst auf Malereipositionen spezialisiert hat, skulpturale Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler zu sehen sein, die sich im zwei bis dreidimensionalen Raum bewegen oder stehen bleiben. Dabei arbeiten die Künstler_innen mit unterschiedlichsten Medien und bedienen sich verschiedensten Bildquellen aus allen Lebensbereichen. Skulptur wird mal Bildraum, mal Sound. Floorfillers sind Lieder, die Gäste zum Tanzen bringen sollen. Angeregt von dem spiegelglatten Boden der Galerie, eigenen Klischeebildern von Hamburg und einer ironischen Selbstwahrnehmung, die es auch erlaubt, die eigenen Arbeit als eine Perle auf der Kette vieler Perlen zu sehen, kam der Titel der Show zustande.

Schein und Blendung und die Hinterfragung des Werts der teuren Klunker stellen sich, es ist nicht alles Gold, was glänzt, doch alles was glänzt kann Gold sein. Illusion und zurückhaltendes Spektakel: Benennen wir es, dann wird es wertvoll!

(Die versteckte Kapitalismuskritik befindet sich auf der anderen Seite der Medaille. Glas ist scharfkantig, Mineralien können giftig sein. Verlinkung zur Malerei: Der Azurit ist gesundheitsschädlich, er wurde bis ins 17. Jahrhundert zur Herstellung von Azurblau verwendet.)